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"Context": "Furina hatte in der Bibliothek von Fontaine ein unbegehrtes Buch über eine Magd gelesen, die in einem opulenten Familienwohnsitz arbeitet.\nEin idealistisches junges Mädchen namens Crabaletta folgt einer Zeitungsannonce und bewirbt sich um eine Stelle in diesem Wohnsitz tief in den Bergen, wo sie, obwohl sie etwas ungeschickt ist, anfängt, als Magd zu arbeiten.\nDer Hausherr ist nicht oft zu sehen, und obwohl seine geschwätzige Frau und ein hier eingesetzter Edelmann, der gute Manieren pflegt, den Wohnsitz für ihn verwalten, sind die Tage des Mädchens hier noch frei und locker.\nEs hat den Anschein, als wären die Leute hier schon lange nicht mehr in der Stadt gewesen, und so lehrt die Magd sie, die neusten Opern zu singen und die aktuell beliebtesten Brettspiele zu spielen, sodass sie den anderen Hausangestellten schnell und auf fröhliche Weise näherkommt.\nEs gibt nur eine Regel, die nicht gebrochen werden darf: Die schwere Holztür, die in das dritte Untergeschoss führt und ein Geheimnis verbirgt, zu dem nur der Besitzer des Hauses Zugang hat. Niemand sonst darf sich nähern.\nDie Magd ist neugierig, aber viel mehr freut sie sich über das aufregende Leben hier. Die Zeit vergeht und eines Tages erfährt sie von dem Edelmann, dass der Hausherr zu Besuch kommen wird, und so beginnen die Hausangestellten mit ihren emsigen Vorbereitungen.\nDas üppige Mahl wie zu einem Festtag ist sehr lebhaft und überall in dem Wohnsitz ist freudiges Lachen zu hören, bis die Magd am nächsten Tag nach ihrem Herrn sieht, sobald sie bemerkt, dass er lange Zeit nicht erscheint, und nur noch seinen bereits kalten Leichnam vorfindet.\nDie Gendarmerie macht bald den Verdächtigen unter den vielen Bediensteten ausfindig und das ängstliche Dienstmädchen, das glaubt, der Tod ihres Herrn hänge mit dem Geheimnis des Wohnsitzes zusammen, beschließt letzten Endes, die verbotene Tür zu öffnen.\nSie hatte nicht erwartet, dass sich auf der anderen Seite der Tür die Haupthalle des Hauses befindet, und vor der Treppe in der Mitte steht die Dame des Hauses, die sie bereits sehr gut kannte, und stellt eine vertraute und doch unheimliche Frage:\n„Bist du das Mädchen Crabaletta, das sich heute um die Stelle beworben hat?“\nFurina war ein wenig überrascht, denn die Handlung schien an ein ähnliches Erlebnis in ihrer Erinnerung anzuknüpfen.\nSie beneidete das lustige Alltagsleben der Magd sowie der anderen Bediensteten und bewunderte ihren Mut, sich dem Geheimnis zu stellen, um ihr Leben zu schützen.\nSpäter träumte Furina von eben diesem Haus. In ihrem Traum war sie Crabaletta und sie lief keuchend zur verbotenen Tür, holte tief Luft und stieß die Tür am Ende auf.\nHinter der Tür befand sich doch tatsächlich das tosende Meer, das in einem Augenblick das ganze Haus überschwemmte und sowohl die Gendarmerie, die Dame des Hauses und den Edelmann als auch sie selbst in nichts auflöste.\nFurina erwachte daraufhin mit einem Schreck, und nachdem sie sich umgesehen und ein wenig beruhigt hatte, konnte sie nicht umhin, sich an die Geschichte zu erinnern, die in diesem Buch folgte.\nDurch das Öffnen der Tür gelangt Crabaletta in eine Zeitschleife, löst das Rätsel um den Tod des Hausherrn und lüftet das Geheimnis des Hauses, wodurch ein alter Fluch gebrochen wird, der die Bewohner dieses Hauses heimsucht.\n„Vielen Dank, Crabaletta!“\nSie dankte der tapferen und nicht unterzukriegenden jungen Frau von ganzem Herzen dafür, dass sie der Geschichte ein gutes Ende bereitet hat.\nAll diese lebendig gestalteten Figuren in der Geschichte sind letzten Endes aus der Fantasie geborene Gestalten, die Furina immerzu begleiten."
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"Title": "Göttliches Auge",
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"Context": "„Wenn du ein Mensch wirst, kannst du niemandem dein Geheimnis verraten. Du wirst großes Leid und dauerhafte Einsamkeit erleben ... Ist das wirklich das, was dein Herz begehrt?“\nObwohl es eigentlich gar nicht aufgeführt werden sollte, kam das Musical „Die kleine Okeanide“ durch einen Zufall doch auf die Bühne der Opéra Épiclèse und wurde ein großer Erfolg.\nDie ersatzweise von Furina gespielte Heldin des Stücks Clio beschließt, sich zu opfern, um das Trinkwasser zu finden, von dem das Überleben der Menschheit abhängt, und es mithilfe ihres Willens zurückfließen zu lassen.\nLaut Drehbuch sollte sie das Göttliche Auge bekommen, das kurz vor ihrem Verschwinden vom Himmel fällt, aber sie greift nicht danach und lässt es allein auf den Grund des Ozeans sinken.\nUnd bei der offiziellen Premiere tauchte ein echtes Göttliches Auge auf, das nun Furina gehörte.\nDas Göttliche Auge ist bekanntlich ein Objekt, das als Antwort auf die sehnlichsten Wünsche der Menschen erscheint, doch dieses hier war eher die Anerkennung für ihre vergangenen Taten.\nAls Furina dieses Göttliche Auge in der Hand hielt, schien sie in dem Licht, das sich auf seiner Oberfläche widerspiegelte, ihr Herz zu sehen, das durch diese Darbietung neu erfüllt worden war.\nAuch wenn ihr das Auftreten viel Schmerz bereitete und sie nur ungern auf die Bühne zurückkehrte, ist sie zweifellos in der besten Position, um die Herrlichkeit und den Glanz dieser Bühne zu verstehen und denjenigen, die ihre Träume auf dieser Bühne verfolgen, Anleitung und Unterstützung zu bieten.\nDie Zeit heilte ihre Wunden und auf die Frage, die sie schon lange plagte, was sie als Nächstes tun sollte, schient sie nun eine klare Antwort zu haben.\nSie wollte die Welt erneut aus der Perspektive des Publikums betrachten und so die bestmögliche Vorstellung bieten.\nSie hat nicht vor, sich auf Musicals zu beschränken, sondern ist daran interessiert, hinter den Kulissen an allem mitzuwirken, was mit Aufführungen zu tun hat.\nEs ist erwähnenswert, dass Furina, die nach der Aufführung von „Die kleine Okeanide“ das Göttliche Auge erhielt, zwar gefasst wirkte und viele nette Dinge sagte, sich aber nach ihrem Ausscheiden aus der Theatertruppe sofort auf den Weg machte, um sich an der „Lokallegende“ zu rächen, die sie zuvor versehentlich erzürnt hatte, was leider nicht gut für sie ausging.\nSie war zwar besiegt, gab sich aber nicht geschlagen, sodass sie bis in die Nacht in ihrem Zimmer blieb, um das Göttliche Auge zu studieren, was wiederum zur Überschwemmung des gesamten Gebäudes führte.\nAls sie es endlich geschafft hatte, das ganze Haus mit den Salonmitgliedern wieder in Ordnung zu bringen, erhielt sie einen Warnbrief von der Hausverwaltung.\n„In den Wohnungen ist das Halten von Haustieren verboten, selbst wenn es sich um Gentilhomme oder Surintendante handelt.“"
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"Title": "???",
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"Context": ""
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