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2026-04-30 20:15:33 +08:00
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{
"Title": "Figurenhintergrund 2",
"Context": "Vor langer Zeit, als Zibai als Mondgesandte in die Welt der Sterblichen hinabstieg, freundete sie sich mit einem mystischen Wesen an.\nTrotz seiner menschlichen Gestalt und seiner markanten Gesichtszüge war er in der Lage, auf Wolken und Nebel zu reiten, Berge zu versetzen und Meere zu füllen, Felsen zu zerschmettern und Jade zu zermalmen.\nDoch obwohl er über Kräfte verfügte, die denen eines Gottes gleichkamen, entstammte er nicht dem Volk der Engel. Dies versetzte Zibai in völliges Staunen.\nEines Tages vereinbarten die beiden, sich in den Bergen zu treffen, um einen freundschaftlichen Wettstreit mit ihren Adeptenkünsten auszutragen. Als es dann soweit war, war er jedoch nirgends zu finden, aber man konnte ein fernes Grollen am Himmel hören.\nZibai folgte dem Geräusch und erblickte drei identische Gestalten in den Wolken, die miteinander kämpften.\nInmitten des Klirrens der Klingen war es ihr möglich, schwach einen Schlachtruf zu vernehmen: „Der Herr über Geo, der Stern des Himmels“!\nAugenblicke später war der Kampf auch schon vorbei, und die drei Gestalten verschmolzen wieder zu einer einzigen, die vor Zibai landete es war niemand Geringerer als ihr Freund.\nZibais Neugierde war geweckt. Ihr Freund hielt seine Geheimnisse nicht zurück und teilte sie großzügig mit ihr. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine alte Technik namens „Vernichtung dreier Dämonen im Selbst“ handelte.\nDie „drei Dämonen im Selbst“ beziehen sich auf die verworrenen Gedanken und bösen Begierden im Geist des Praktizierenden. Durch die Beseitigung der drei Dämonen im Selbst könnte man das reine Selbst wahrnehmen.\nDoch Zibai, als Botin der hohen Himmel und der drei Monde, hatte sich nie Illusionen gemacht. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte die Drei Tödlichen Selbst nicht trennen.\nIhr Freund machte sich nichts daraus, sondern sagte lediglich: „Das Herz des Himmels wandelt sich und verharrt nicht; weiße Wolken ziehen hinfort wie graue Hunde“, bevor er ruhig von dannen ging.\nDamals merkte sie noch nicht, wie sie auf der langen Reise, die vor ihr lag, um die Menschheit zu führen, allmählich von menschlichen Emotionen durchdrungen wurde.\nUnd in einer noch ferneren Zukunft, als sie mit eigenen Augen sah, wie die göttliche Strafe über das Volk hereinbrach, das sie so sehr liebte, nagten Ressentiments, Furcht und Melancholie an ihrer Seele wie Maden, die sich an Knochen festgeklammert hatten.\nIn diesem Moment würde sie sicherlich ihre drei tödlichen Selbst trennen; eine Handlung, durch die sie ihr früheres Selbst aufgeben, sich unter den Sterblichen verbergen und eine letzte Chance auf Rache gegen den Himmel wachhalten würde.\nAber wie das Sprichwort nunmal sagt: „Das Herz des Himmels wandelt sich und verharrt nicht; weiße Wolken ziehen hinfort wie graue Hunde“. Just in diesem Moment würde der Schatten, der sie die ganze Zeit beobachtet hatte, einen Käfig aus Gnade und Verdammnis über sie werfen."
"Context": "Vor langer Zeit, als Zibai als Mondgesandte in die Welt der Sterblichen hinabstieg, freundete sie sich mit einem mystischen Wesen an.\nTrotz seiner menschlichen Gestalt und seiner markanten Gesichtszüge war er in der Lage, auf Wolken und Nebel zu reiten, Berge zu versetzen und Meere zu füllen, Felsen zu zerschmettern und Jade zu zermalmen.\nDoch obwohl er über Kräfte verfügte, die denen eines Gottes gleichkamen, entstammte er nicht dem Volk der Engel. Dies versetzte Zibai in völliges Staunen.\nEines Tages vereinbarten die beiden, sich in den Bergen zu treffen, um einen freundschaftlichen Wettstreit mit ihren Adeptenkünsten auszutragen. Als es dann soweit war, war er jedoch nirgends zu finden, aber man konnte ein fernes Grollen am Himmel hören.\nZibai folgte dem Geräusch und erblickte drei identische Gestalten in den Wolken, die miteinander kämpften.\nInmitten des Klirrens der Klingen war es ihr möglich, schwach einen Schlachtruf zu vernehmen: „Der Herr über Geo, der Stern des Himmels“!\nAugenblicke später war der Kampf auch schon vorbei, und die drei Gestalten verschmolzen wieder zu einer einzigen, die vor Zibai landete es war niemand Geringerer als ihr Freund.\nZibais Neugierde war geweckt. Ihr Freund hielt seine Geheimnisse nicht zurück und teilte sie großzügig mit ihr. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine alte Technik namens „Vernichtung dreier Dämonen im Selbst“ handelte.\nDie „drei Dämonen im Selbst“ beziehen sich auf die verworrenen Gedanken und bösen Begierden im Geist des Praktizierenden. Durch die Beseitigung der drei Dämonen im Selbst könnte man das reine Selbst wahrnehmen.\nDoch Zibai, als Botin der hohen Himmel und der drei Monde, hatte sich nie Illusionen gemacht. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte die Drei Tödlichen Selbst nicht trennen.\nIhr Freund machte sich nichts daraus, sondern sagte lediglich: „Das Herz des Himmels wandelt sich und verharrt nicht; weiße Wolken ziehen hinfort wie graue Hunde“, bevor er ruhig von dannen ging.\nDamals merkte sie noch nicht, wie sie auf der langen Reise, die vor ihr lag, um die Menschheit zu führen, allmählich von menschlichen Emotionen durchdrungen wurde.\nUnd in einer noch ferneren Zukunft, als sie mit eigenen Augen sah, wie die göttliche Strafe über das Volk hereinbrach, das sie so sehr liebte, nagten Ressentiments, Furcht und Melancholie an ihrer Seele, wie Wundbrand, der die Knochen zerfrisst.\nIn diesem Moment würde sie sicherlich ihre drei tödlichen Selbst trennen; eine Handlung, durch die sie ihr früheres Selbst aufgeben, sich unter den Sterblichen verbergen und eine letzte Chance auf Rache gegen den Himmel wachhalten würde.\nAber wie das Sprichwort nunmal sagt: „Das Herz des Himmels wandelt sich und verharrt nicht; weiße Wolken ziehen hinfort wie graue Hunde“. Just in diesem Moment würde der Schatten, der sie die ganze Zeit beobachtet hatte, einen Käfig aus Gnade und Verdammnis über sie werfen."
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{
"Title": "Figurenhintergrund 3",
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{
"Title": "Figurenhintergrund 4",
"Context": "Die Adeptin des weißen Pferdes, die häufig in den Legenden von Liyue erwähnt wird, ist Ziqiao, das dritte tödliche Selbst, das von Zibai abgetrennt wurde.\nSie war das „weiße Pferd“, von dem der Älteste des Dorfes Qingce sagte, es würde „die Feldzüge des Herrn über Geo unterstützen“.\nSie war die „Tochter der Zeit“, die den Stämmen des Chenyu-Tals bekannt war.\nSie ist „goldäugige Mondstute“ aus der Heiligsprechung von Tao Dou.\nSie war sogar die Adeptin des Weißen Pferdes, die laut der Ahnenreihe des Lu-Clans „die Kluft von fünfhundert Jahren übersprang“.\nIn den Tagen des Archontenkrieges wurde sie vom Geo-Archon aus einem Gemälde von „Zhanzhu, dem Mondverschlinger“ befreit und schloss einen Kontrakt, um ihm in seinen Schlachten beizustehen.\nDennoch übten die Spuren der Zeit auf ihr weiterhin einen unerklärlichen Einfluss auf den alten Geo-Archon aus.\nSo zog sich Ziqiao nach dem Archontenkrieg in die bewaldeten Berge zurück. Sie war sich bewusst, dass sie eine Bedrohung darstellte, und wollte sich nie wieder in der Welt der Sterblichen zeigen.\nSie war allerdings von Natur aus sorglos und ungezügelt und hatte große Freude daran, ihre Kräfte zur Schau zu stellen. Da die Lebensspanne der Sterblichen kaum mehr als hundert Jahre beträgt, blieb sie von den Spuren der Zeit, die sonst alles zerfressen, nahezu unberührt.\nUnd so zeigte sie sich hin und wieder Sterblichen, die von Unglück heimgesucht waren. Während sie ihnen aus ihrer Notlage half, wollte sie auch Geschichten aus der Zeit, bevor der Himmel einstürzte und die Erde sich öffnete, weitergeben.\nSollten jedoch die Schriften künftiger Generationen ihren Erwartungen nicht genügen, würde sie sie wahrscheinlich nur flüchtig überfliegen und dann beiseitelegen.\nSchließlich glich sie einem wilden Pferd, das frei durch die einsame Wildnis galoppierte, ohne dass irgendetwas ihren ungezügelten Galopp hätte bremsen können.\nObwohl sie aus Zibais Untergang hervorgegangen war, sah sie es nicht als ihr Schicksal an, sich ein Zaumzeug anzulegen. Ebenso würde sie weder Zibai noch irgendeiner anderen Seele gestatten, die Zügel in die Hand zu nehmen.\nStets ist sie begierig darauf, mit Anmut und Fröhlichkeit ins Ende der Zeit zu springen, um sich dann wie mit einem Paukenschlag in eine schillernde Wolke aus goldenem Staub zu verwandeln."
"Context": "Die Adeptin des weißen Pferdes, die häufig in den Legenden von Liyue erwähnt wird, ist Zijiao, das dritte tödliche Selbst, das von Zibai abgetrennt wurde.\nSie war das „weiße Pferd“, von dem der Älteste des Dorfes Qingce sagte, es würde „die Feldzüge des Herrn über Geo unterstützen“.\nSie war die „Tochter der Zeit“, die den Stämmen des Chenyu-Tals bekannt war.\nSie ist „goldäugige Mondstute“ aus der Heiligsprechung von Tao Dou.\nSie war sogar die Adeptin des Weißen Pferdes, die laut der Ahnenreihe des Lu-Klans „die Kluft von fünfhundert Jahren übersprang“.\nIn den Tagen des Archontenkrieges wurde sie vom Geo-Archon aus einem Gemälde von „Zhanzhu, dem Mondverschlinger“ befreit und schloss einen Kontrakt, um ihm in seinen Schlachten beizustehen.\nDennoch übten die Spuren der Zeit auf ihr weiterhin einen unerklärlichen Einfluss auf den alten Geo-Archon aus.\nSo zog sich Zijiao nach dem Archontenkrieg in die bewaldeten Berge zurück. Sie war sich bewusst, dass sie eine Bedrohung darstellte, und wollte sich nie wieder in der Welt der Sterblichen zeigen.\nSie war allerdings von Natur aus sorglos und ungezügelt und hatte große Freude daran, ihre Kräfte zur Schau zu stellen. Da die Lebensspanne der Sterblichen kaum mehr als hundert Jahre beträgt, blieb sie von den Spuren der Zeit, die sonst alles zerfressen, nahezu unberührt.\nUnd so zeigte sie sich hin und wieder Sterblichen, die von Unglück heimgesucht waren. Während sie ihnen aus ihrer Notlage half, wollte sie auch Geschichten aus der Zeit, bevor der Himmel einstürzte und die Erde sich öffnete, weitergeben.\nSollten jedoch die Schriften künftiger Generationen ihren Erwartungen nicht genügen, würde sie sie wahrscheinlich nur flüchtig überfliegen und dann beiseitelegen.\nSchließlich glich sie einem wilden Pferd, das frei durch die einsame Wildnis galoppierte, ohne dass irgendetwas ihren ungezügelten Galopp hätte bremsen können.\nObwohl sie aus Zibais Untergang hervorgegangen war, sah sie es nicht als ihr Schicksal an, sich ein Zaumzeug anzulegen. Ebenso würde sie weder Zibai noch irgendeiner anderen Seele gestatten, die Zügel in die Hand zu nehmen.\nStets ist sie begierig darauf, mit Anmut und Fröhlichkeit ins Ende der Zeit zu springen, um sich dann wie mit einem Paukenschlag in eine schillernde Wolke aus goldenem Staub zu verwandeln."
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"Title": "Figurenhintergrund 5",