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2026-04-30 20:15:33 +08:00
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"Proud": {
"Descriptions": [
"Fähigkeits-SCH|{param1:F1P}",
"Abklingzeit fürs Drücken|{param19:F1} s",
"Abklingzeit fürs Gedrückthalten|{param20:F1} s",
"#Abklingzeit fürs Drücken|{param19:F1}{NON_BREAK_SPACE}s",
"#Abklingzeit fürs Gedrückthalten|{param20:F1}{NON_BREAK_SPACE}s",
"#Ansturm der Winde Dauer|{param2:F1}{NON_BREAK_SPACE}s",
"Ansturm der Winde SCH Phase 1|{param3:F1P}",
"Ansturm der Winde SCH Phase 2|{param5:F1P} + {param4:F1P}",
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},
{
"Title": "Ich will mehr über Varka erfahren I",
"Context": "Hä? Ich? ... Wie meinst du das, worauf du neugierig bist? ... Moment mal, es gibt ein Buch in der Bibliothek mit dem Titel „100 Dinge, die du noch nicht über Varka wusstest“? Nun, jetzt bin ich aber auch neugierig. Ich wusste ja nicht mal, dass es so was gibt. Alles klar, lass uns das mal auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen."
"Context": "Hä? Ich? ... Wie meinst du das, worauf du neugierig bist? ... Moment mal, es gibt ein Buch in der Bibliothek mit dem Titel „Hundert Dinge, die du noch nicht über Varka wusstest“? Nun, jetzt bin ich aber auch neugierig. Ich wusste ja nicht mal, dass es so was gibt. Alles klar, lass uns das mal auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen."
},
{
"Title": "Ich will mehr über Varka erfahren II",
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"FetterStories": [
{
"Title": "Figurendetails",
"Context": "Wenn man in der Taverne Varkas Legende erzählt, beginnt diese oft mit seiner legendären Geburt.\nManche sagen, dass zwei Giftschlangen versuchten den künftigen Helden zu beißen, als er noch in Windeln lag. Doch das Baby warf sie mit seinen beiden Händen wie Spielzeug aus der Wiege so lernte er angeblich das Geheimnis, zwei Schwerter gleichzeitig zu schwingen!\nMan erzählt sich, dass an dem Tag, an dem er das Licht der Welt erblickte, in der sonst so sonnigen Stadt Mondstadt ein eisiger Nordwind wehte, wie man ihn nur alle hundert Jahre erlebt. Das Geheul der Wölfe hallte durch ganz Wolfenlauf. Es kündigte an, dass der „Nordwind“ seinen Platz als stärkster der Vier Winde wieder einnehmen würde!\nManche sagen, er sei ein geborener Ritter, ein Lieblingskind des Schicksals, das von Geburt an für etwas Großartiges bestimmt war ... aber das ist natürlich alles kompletter Unsinn.\nIn Mondstadt gibt es keine Giftschlangen, die es gezielt auf Babys abgesehen haben, und auch keine Wolfsrudel, die ständig einfach so ohne Grund herumheulen.\nDas alles ist doch nichts als das betörende Geschwätz der Barden in den Tavernen, die mit einigem Getöse Epen vom ach so großen Schicksal und drohendem Unheil zum bloßen Zeitvertreib erspinnen.\nNicht jede Legende muss einen legendären Anfang haben. Und nicht hinter jedem Mythos muss ein Gott stecken, der im Hintergrund die Fäden zieht.\nAn einem ganz gewöhnlichen Tag ohne Wind und ohne Regen, in einer ganz gewöhnlichen Familie, die weder arm noch reich war, wurde Varka geboren, einfach so.\nEs gab keine Gefahren, keine seltsamen Omen und auch in der Zeit danach wuchs er so normal auf wie jedes andere Kind in Mondstadt.\nEr lauschte den Legenden der Barden über Ritter und Götter und träumte davon, eines Tages wie die Helden in den Geschichten über das Schlachtfeld zu galoppieren.\nNur wenn die Geschichten vorbei waren und die Kinder in Zweier- und Dreiergruppen nach Hause gingen, blieb er immer noch ein wenig da und löcherte die Leute mit seinen Fragen:\n— Warum sind die Helden in den Geschichten eigentlich immer entweder Nachfahren einer uralten Familie oder stehen in der Gunst irgendeines uralten Gottes?\nDie Barden konnten nur verlegen lächeln und antworten, dass diese Geschichten nun mal schon immer so gingen.\n— Und wer hat dann diese uralten Blutlinien begründet? Wer kümmerte sich um die Götter, bevor sie zu Göttern wurden?\nAn diesem Punkt verstummten die meisten Barden einfach, nur ein paar von ihnen verwiesen auf die Bibliothek des Ritterordens.\n In irgendwelchen „Geschichten“ wird man kaum die Antworten auf diese Frage finden, da muss man schon in die „Geschichte“ schauen.\nUnd ein noch kleinerer Teil an Leuten, die von seinen Fragen langsam genug hatten, deuteten in Richtung der endlosen Wildnis, die sich hinter den Stadtmauern eröffnete ...\n— Ich bin nur ein Barde, woher soll ich denn Dinge wissen, die nur Barbatos wissen kann!\n...\nViele Jahre später wurde Varka schließlich selbst zur neuen Generation der „Legendären Ritter“ und zum „Helden in Geschichten“, und er verstand endlich das Dilemma der Barden.\nDie Realität braucht keine Rechtfertigung, aber eine Geschichte muss glaubwürdig sein.\nUnd für gewöhnliche Zuhörer ist es wirklich schwer vorstellbar: Wie soll ein einfacher Sterblicher ganz ohne besondere Herkunft oder Gunst der Götter, nur durch endloses Training und unnachgiebige Willenskraft, zu einer Legende werden?"
"Context": "Wenn man in der Taverne Varkas Legende erzählt, beginnt diese oft mit seiner legendären Geburt.\nManche sagen, dass zwei Giftschlangen versuchten den künftigen Helden zu beißen, als er noch in Windeln lag. Doch das Baby warf sie mit seinen beiden Händen wie Spielzeug aus der Wiege so lernte er angeblich das Geheimnis, zwei Schwerter gleichzeitig zu schwingen!\nMan erzählt sich, dass an dem Tag, an dem er das Licht der Welt erblickte, in der sonst so sonnigen Stadt Mondstadt ein eisiger Nordwind wehte, wie man ihn nur alle hundert Jahre erlebt. Das Geheul der Wölfe hallte durch ganz Wolfenlauf. Es kündigte an, dass der „Nordwind“ seinen Platz als stärkster der Vier Winde wieder einnehmen würde!\nManche sagen, er sei ein geborener Ritter, ein Lieblingskind des Schicksals, das von Geburt an für etwas Großartiges bestimmt war ... aber das ist natürlich alles kompletter Unsinn.\nIn Mondstadt gibt es keine Giftschlangen, die es gezielt auf Babys abgesehen haben, und auch keine Wolfsrudel, die ständig einfach so ohne Grund herumheulen.\nDas alles ist doch nichts als das betörende Geschwätz der Barden in den Tavernen, die mit einigem Getöse Epen vom ach so großen Schicksal und drohendem Unheil zum bloßen Zeitvertreib erspinnen.\nNicht jede Legende muss einen legendären Anfang haben. Und nicht hinter jedem Mythos muss ein Gott stecken, der im Hintergrund die Fäden zieht.\nAn einem ganz gewöhnlichen Tag ohne Wind und ohne Regen, in einer ganz gewöhnlichen Familie, die weder arm noch reich war, wurde Varka geboren, einfach so.\nEs gab keine Gefahren, keine seltsamen Omen und auch in der Zeit danach wuchs er so normal auf wie jedes andere Kind in Mondstadt.\nEr lauschte den Legenden der Barden über Ritter und Götter und träumte davon, eines Tages wie die Helden in den Geschichten über das Schlachtfeld zu galoppieren.\nNur wenn die Geschichten vorbei waren und die Kinder in Zweier- und Dreiergruppen nach Hause gingen, blieb er immer noch ein wenig da und löcherte die Leute mit seinen Fragen:\n— Warum sind die Helden in den Geschichten eigentlich immer entweder Nachfahren einer uralten Familie oder stehen in der Gunst irgendeines uralten Gottes?\nDie Barden konnten nur verlegen lächeln und antworten, dass diese Geschichten nun mal schon immer so gingen.\n— Und wer hat dann diese uralten Blutlinien begründet? Wer kümmerte sich um die Götter, bevor sie zu Göttern wurden?\nAn diesem Punkt verstummten die meisten Barden einfach, nur ein paar von ihnen verwiesen auf die Bibliothek des Ritterordens.\n In irgendwelchen „Geschichten“ wird man kaum die Antworten auf diese Frage finden, da muss man schon in die „Geschichte“ schauen.\nUnd ein noch kleinerer Teil an Leuten, die von seinen Fragen langsam genug hatten, deuteten in Richtung der endlosen Wildnis, die sich hinter den Stadtmauern eröffnete ...\n— Ich bin nur ein Barde, woher soll ich denn Dinge wissen, die nur Barbatos wissen kann!\n...\nViele Jahre später wurde Varka schließlich selbst zur neuen Generation der „Legendären Ritter“ und zum „Helden in Geschichten“, und er verstand endlich das Dilemma der Barden.\nDie Realität braucht keine Rechtfertigung, aber eine Geschichte muss glaubwürdig sein.\nUnd für gewöhnliche Zuhörer ist es wirklich schwer vorstellbar: Wie soll ein einfacher Sterblicher ganz ohne besondere Herkunft oder Gunst der Götter, nur durch endloses Training und unnachgiebige Willenskraft, zu einer Legende werden?"
},
{
"Title": "Figurenhintergrund 1",
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},
{
"Title": "Figurenhintergrund 2",
"Context": "Eigentlich gibt es auf der Welt gar keine Heimat. Sie existiert nur, weil es die Fremde gibt.\nEigentlich gibt es auf der Welt keine Sehnsucht. Sie existiert nur, weil es den Abschied gibt.\n...\nAls Seamus Pegg diese Zeile aus einem kurzen Gedicht in sein Notizbuch übertrug, hockte Varka gerade am Lagerfeuer und erwärmte einen Topf mit Wein.\n„Also wenn du mich fragst, solltest du echt mal nach Mondstadt kommen. Jemand, der so gut dichten und reden kann wie du, würde bei uns wirklich total gut ankommen!“\n„Mal sehen.“ Seamus nahm den Becher, den Varka ihm reichte, und zuckte verhalten mit den Schultern. „... Aber zumindest der Löwenzahnschnaps, von dem du erzählt hast, klingt wirklich so, als wäre er einen Versuch wert.“\nZwei Abenteurer, die gerade erst begonnen hatten, sich einen Namen zu machen, trafen sich in einer Winternacht, fernab von ihren jeweiligen Heimatorten, ganz zufällig in fremden Landen.\nVarka hatte zu dieser Zeit schon viele Länder bereist.\nEr hatte die fiesesten Monster gesehen, wie sie sich in den Bergen versammelten oder im Meer riesige Wellen schlugen. Er hatte die mutigsten Menschen gesehen, die es wagten, sich mit einfachen Speeren und einer Stoffrüstung ganzen Gruppen von Feinden entgegenzustellen, um ihre Heimat zu beschützen. Ob nun Millelithen oder die Gendarmerie ... Ganz unterschiedliche Menschen haben in verschiedenen Ländern und unter anderem Namen dieselbe Geisteshaltung an den Tag gelegt.\nAber die Antwort, die er suchte, schien immer noch hinter einem Schleier verborgen zu sein. Und da er schon viele Jahre weg von zu Hause war, schien die Sehnsucht nach seiner Heimat nur immer stärker zu werden, ja ihn schier gar nicht mehr loszulassen.\n„Ich frage mich, ob der junge Herr Crepus heimgekehrt ist, um das Weingut seiner Familie zu übernehmen, oder ob er ein Ritter geworden ist, wie er es sich immer gewünscht hat?“\n„Und ich frage mich, ob die gute Frederica, die damals an jedem etwas auszusetzen hatte, in all den Jahren dann tatsächlich mal einen Glückspilz gefunden hat, der ihr gefällt?“\n„Ach, und was ist mit Eroch? Er hat mich doch immer direkt kritisiert, wenn ich mal nicht hundertprozentig nach dem Ritterkodex gehandelt habe. Ob er mittlerweile etwas milder geworden ist?“\n„Ich frage mich, ob der Wein aus der Heimat wohl noch so schmeckt wie in meiner Erinnerung. Ob meine Familie mich wohl auch so oft vermisst wie ich sie ...“\n„Wenn du es so genau wissen willst, dann geh doch einfach zurück“, unterbrach Seamus gnadenlos Varkas unablässiges Gebrabbel. „Du bist nicht wie ich, ich habe in Nod-Krai niemanden mehr, der mir wichtig ist.“\n„Zurückgehen? Aber ich habe meine Antworten noch nicht gefunden ...“\n„... Können die Leute, von denen du da gerade erzählt hast, nicht deine Antworten sein?“\nVarka verschlug es die Sprache, und er konnte nicht einmal mehr den Becher Wein leeren, den er gerade erst an seine Lippen gesetzt hatte. Es fühlte sich an, als ob ein Schleier in seinem Herzen gewaltsam zerrissen worden wäre.\n„Heimat“ war noch nie einfach nur ein vager Begriff gewesen. Und der Grund, ein „Ritter“ werden zu wollen, brauchte auch nie nur irgendwelche höheren Ideale und Zwecke.\nNur ... Wie hatte es so lange dauern können, bis diese einfache Wahrheit endlich durchgesickert war? Würden die anderen ihn bei seiner Rückkehr nicht furchtbar auslachen?\nSollte sich die Erleuchtung eines Helden nicht in einem legendären Moment präsentieren? Und sollte er alsdann nicht zu epischer Stunde seine triumphale Rückkehr vollführen? Die Geschichten der Barden gehen doch schließlich immer ganz anders!\nAber vielleicht ist die Sache dann doch nicht so simpel, wie die Leute immer denken? Schließlich muss man erst sein Zuhause verlassen, um Heimweh verspüren zu können ...\nAls hätte er Varkas wirre Gedanken lesen können, räusperte sich Seamus und schlug das Notizbuch in seinen Händen zu.\n„Hm ... wenn du unbedingt einen Grund brauchst, dann bring mich eben nach Mondstadt. Ich wollte sowieso mal schauen, wie toll dieser Lö... Löwenzahnschnaps wirklich ist, von dem du immer erzählst!“"
"Context": "Eigentlich gibt es auf der Welt gar keine Heimat. Sie existiert nur, weil es die Fremde gibt.\nEigentlich gibt es auf der Welt keine Sehnsucht. Sie existiert nur, weil es den Abschied gibt.\n...\nAls Seamus Pegg diese Zeile aus einem kurzen Gedicht in sein Notizbuch übertrug, hockte Varka gerade am Lagerfeuer und erwärmte einen Topf mit Wein.\n„Also wenn du mich fragst, solltest du echt mal nach Mondstadt kommen. Jemand, der so gut dichten und reden kann wie du, würde bei uns wirklich total gut ankommen!“\n„Mal sehen.“ Seamus nahm den Becher, den Varka ihm reichte, und zuckte verhalten mit den Schultern. „... Aber zumindest der Löwenzahnschnaps, von dem du erzählt hast, klingt wirklich so, als wäre er einen Versuch wert.“\nZwei Abenteurer, die gerade erst begonnen hatten, sich einen Namen zu machen, trafen sich in einer Winternacht, fernab von ihren jeweiligen Heimatorten, ganz zufällig in fremden Landen.\nVarka hatte zu dieser Zeit schon viele Länder bereist.\nEr hatte die fiesesten Monster gesehen, wie sie sich in den Bergen versammelten oder im Meer riesige Wellen schlugen. Er hatte die mutigsten Menschen gesehen, die es wagten, sich mit einfachen Speeren und einer Stoffrüstung ganzen Gruppen von Feinden entgegenzustellen, um ihre Heimat zu beschützen. Ob nun Millelithen oder die Gendarmerie ... Ganz unterschiedliche Menschen haben in verschiedenen Ländern und unter anderem Namen dieselbe Geisteshaltung an den Tag gelegt.\nAber die Antwort, die er suchte, schien immer noch hinter einem Schleier verborgen zu sein. Und da er schon viele Jahre weg von zu Hause war, schien die Sehnsucht nach seiner Heimat nur immer stärker zu werden, ja ihn schier gar nicht mehr loszulassen.\n„Ich frage mich, ob der junge Herr Crepus heimgekehrt ist, um das Weingut seiner Familie zu übernehmen, oder ob er ein Ritter geworden ist, wie er es sich immer gewünscht hat?“\n„Und ich frage mich, ob die gute Frederica, die damals an jedem etwas auszusetzen hatte, in all den Jahren dann tatsächlich mal einen Glückspilz gefunden hat, der ihr gefällt?“\n„Ach, und was ist mit Eroch? Er hat mich doch immer direkt kritisiert, wenn ich mal nicht hundertprozentig nach dem Ritterkodex gehandelt habe. Ob er mittlerweile etwas milder geworden ist?“\n„Ich frage mich, ob der Wein aus der Heimat wohl noch so schmeckt wie in meiner Erinnerung. Ob meine Familie mich wohl auch so oft vermisst wie ich sie ...“\n„Wenn du es so genau wissen willst, dann geh doch einfach zurück“, unterbrach Seamus gnadenlos Varkas unablässiges Gebrabbel. „Du bist nicht wie ich, ich habe in Nod-Krai niemanden mehr, der mir wichtig ist.“\n„Zurückgehen? Aber ich habe meine Antworten noch nicht gefunden ...“\n„... Können die Leute, von denen du da gerade erzählt hast, nicht deine Antworten sein?“\nVarka verschlug es die Sprache, und er konnte nicht einmal mehr den Becher Wein leeren, den er gerade erst an seine Lippen gesetzt hatte. Es fühlte sich an, als ob ein Schleier in seinem Herzen gewaltsam zerrissen worden wäre.\n„Heimat“ war noch nie einfach nur ein vager Begriff gewesen. Und der Grund, ein „Ritter“ werden zu wollen, brauchte auch nie nur irgendwelche höheren Ideale und Zwecke.\nNur ... Wie hatte es so lange dauern können, bis diese einfache Wahrheit endlich durchgesickert war? Würden die anderen ihn bei seiner Rückkehr nicht furchtbar auslachen?\nSollte sich die Erleuchtung eines Helden nicht in einem legendären Moment präsentieren? Und sollte er alsdann nicht zu epischer Stunde seine triumphale Rückkehr vollführen? Die Geschichten der Barden gehen doch schließlich immer ganz anders!\nAber vielleicht ist die Sache dann doch nicht so simpel, wie die Leute immer denken? Schließlich muss man erst sein Zuhause verlassen, um Heimweh verspüren zu können ...\nAls hätte er Varkas wirre Gedanken lesen können, räusperte sich Seamus und schlug das Notizbuch in seinen Händen zu.\n„Hm ... wenn du unbedingt einen Grund brauchst, dann bring mich eben nach Mondstadt. Ich wollte sowieso mal schauen, wie großartig diese Fred... dieser Löwenzahnschnaps wirklich ist, von dem du immer erzählst!“"
},
{
"Title": "Figurenhintergrund 3",
"Context": "Seit Varka offiziell den Titel „Ritter des Nordwinds“ übernommen hat, gab es keine einzige Schlacht unter seiner Führung, die verloren ging.\nWenn der Löwenzahn ein Segen für das Land ist, dann ist der Nordwind der stolze Wille voller Kraft. Ob fiese Räuber, gefährliche Monster oder der Abgrund, der im Dunkeln lauert: Gegen ein Schwert, eisig wie der Nordwind, sind sie alle chancenlos.\nNach mehreren Expeditionen wurden alle Dinge, die man als Bedrohung bezeichnen könnte, innerhalb des Territoriums restlos beseitigt. Mondstadt erlebte daraufhin eine Zeit des Friedens, die es so zuvor noch nie gegeben hatte.\nDer Friede schien so mühelos gekommen zu sein, dass manche glaubten, dies sei der völlig natürliche Zustand der Dinge. Und so sollten die Ritter ihre Rüstung lieber ablegen, schließen waren es nun Friedenszeiten, und nach Katzen suchen oder sich um streunende Hunde kümmern ...\nNachdem Varka das Amt des „Großmeisters“ übernommen hatte, ignorierte er aber diese Stimmen und trieb die Vorbereitungen für die nächste Expedition weiter voran.\nDie Abenteuer seiner frühen Jahre erinnerten ihn stets daran, dass der momentane Frieden nur ein Zufall war, denn eine Krise nicht zu sehen, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert.\nIm Norden war der Abgrund noch nicht beseitigt, und im Meer lauerten Monster. Durin hauste in den Schneebergen, und Uzza schlummerte tief ... All das hätte den hart erkämpften Frieden zerschmettern können.\nDie Vorgänger, die ihn einst führten, waren alt geworden: Löwenzahnritter Valentine, Rittmeister Feroux, Fernkampf-Truppenführer Adorno ... Und die neue Generation von Rittern brauchte noch Zeit, um heranzuwachsen.\nVarka wusste nur zu gut, dass auch seine Glanzzeit im Laufe der Jahre vergehen würde.\nAus Pflichtgefühl wollte er der nächsten Generation mehr Zeit verschaffen; privat aber wollte er sich der Herausforderung stärkerer Gegner stellen, solange er noch auf dem Höhepunkt seiner Kraft war.\nNachdem er die Angelegenheiten von Mondstadt den Veteranen des Ordens und dem von Valentine ernannten Aufseher Eroch übertragen hatte, brach Varka erneut zu einer Expedition auf.\n... Doch dieses Mal sollte Varka seine bitterste Niederlage erleiden.\nAls der Ritter, der allzu hell strahlte, sah er nicht, welcher Neid und welche Besessenheit in dem Schatten wuchsen, den er selbst warf.\nVarka bemerkte nicht, dass seit dem Tag, an dem er nach Mondstadt zurückgekehrt und dem Ritterorden beigetreten war, in Erochs Herzen bereits eine verdorbene Saat keimte.\nUnd als das Segment von Il Dottore ihm ins Ohr flüsterte und ihm Kraft und Macht versprach, die alles übertreffen würde, brachen die dunklen Gefühle wie eine Flut aus Eroch heraus:\n Ein Taugenichts, der sich den ganzen Tag nur draußen herumtreibt, aber zum stärksten „Nordwind“ aller Zeiten wurde?\n Ein Wilder, der sich nie um den Ritterkodex scherte, aber zum Ritter wurde, der alle anderen herumkommandiert?\nVerzerrte Obsessionen und der Wandel der Zeit können aus Freunden Gegner machen, und zwar so einfach, wie sich der Wind dreht.\nDer Aufseher, der an Varkas Stelle die Ordnung hätte bewahren sollen, trat sämtliche Grundsätze und jedwede Gerechtigkeit mit Füßen.\nEroch hätte eigentlich das Siegel schützen sollen. Stattdessen weckte er das schlafende uralte Monster und wollte die Kraft aus dem Himmel mit Il Dottore teilen.\nAls Varka wieder einmal eine Reihe starker Gegner besiegte und Mondstadt vor Feinden schützte, erreichte ihn eine schreckliche Nachricht aus der Heimat: Sein alter Freund Crepus war gefallen und Aufseher Eroch hatte Verrat begangen.\nVarka führte seine Truppen sofort zurück und begann ohne Unterlass, Erochs Anhänger zu beseitigen ... Aber die Wunden, die Eroch Mondstadt über die Jahre zugefügt hatte, waren bereits zu tief.\nEroch, von Varka in die Enge getrieben, setzte seinem Leben unter lautem, wahnsinnigen Gelächter ein Ende.\nEs war ein Lachen ohne Worte, doch es verhöhnte ganz deutlich den „unbesiegbaren Ritter des Nordwinds“ und den „gottgleichen Großmeister“:\n Sieh an, auch du kannst scheitern, auch du kannst stolpern.\n— Du bist eben auch nur ... ein gewöhnlicher Sterblicher."
"Context": "Seit Varka offiziell den Titel „Ritter des Nordwinds“ übernommen hat, gab es keine einzige Schlacht unter seiner Führung, die verloren ging.\nWenn der Löwenzahn ein Segen für das Land ist, dann ist der Nordwind der stolze Wille voller Kraft. Ob fiese Räuber, gefährliche Monster oder der Abgrund, der im Dunkeln lauert: Gegen ein Schwert, eisig wie der Nordwind, sind sie alle chancenlos.\nNach mehreren Expeditionen wurden alle Dinge, die man als Bedrohung bezeichnen könnte, innerhalb des Territoriums restlos beseitigt. Mondstadt erlebte daraufhin eine Zeit des Friedens, die es so zuvor noch nie gegeben hatte.\nDer Friede schien so mühelos gekommen zu sein, dass manche glaubten, dies sei der völlig natürliche Zustand der Dinge. Und so sollten die Ritter ihre Rüstung lieber ablegen, schließen waren es nun Friedenszeiten, und nach Katzen suchen oder sich um streunende Hunde kümmern ...\nNachdem Varka das Amt des „Großmeisters“ übernommen hatte, ignorierte er aber diese Stimmen und trieb die Vorbereitungen für die nächste Expedition weiter voran.\nDie Abenteuer seiner frühen Jahre erinnerten ihn stets daran, dass der momentane Frieden nur ein Zufall war, denn eine Krise nicht zu sehen, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert.\nIm Norden war der Abgrund noch nicht beseitigt, und im Meer lauerten Monster. Durin hauste in den Schneebergen, und Uzza schlummerte tief ... All das hätte den hart erkämpften Frieden zerschmettern können.\nDie Vorgänger, die ihn einst führten, waren alt geworden: Löwenzahnritter Valentine, Rittmeister Feroux, Fernkampf-Truppenführer Adorno ... Und die neue Generation von Rittern brauchte noch Zeit, um heranzuwachsen.\nVarka wusste nur zu gut, dass auch seine Glanzzeit im Laufe der Jahre vergehen würde.\nAus Pflichtgefühl wollte er der nächsten Generation mehr Zeit verschaffen; privat aber wollte er sich der Herausforderung stärkerer Gegner stellen, solange er noch auf dem Höhepunkt seiner Kraft war.\nNachdem er die Angelegenheiten von Mondstadt den Veteranen des Ordens und dem von Valentine ernannten Aufseher Eroch übertragen hatte, brach Varka erneut zu einer Expedition auf.\n... Doch dieses Mal sollte Varka seine bitterste Niederlage erleiden.\nAls der Ritter, der allzu hell strahlte, sah er nicht, welcher Neid und welche Besessenheit in dem Schatten wuchsen, den er selbst warf.\nVarka bemerkte nicht, dass seit dem Tag, an dem er nach Mondstadt zurückgekehrt und dem Ritterorden beigetreten war, in Erochs Herzen bereits eine verdorbene Saat keimte.\nUnd als das Segment von Il Dottore ihm ins Ohr flüsterte und ihm Kraft und Macht versprach, die alles übertreffen würde, brachen die dunklen Gefühle wie eine Flut aus Eroch heraus:\n Ein Taugenichts, der sich den ganzen Tag nur draußen herumtreibt, aber zum stärksten „Nordwind“ aller Zeiten wurde?\n Ein Wilder, der sich nie um den Ritterkodex scherte, aber zum Ritter wurde, der alle anderen herumkommandiert?\nVerzerrte Obsessionen und der Wandel der Zeit können aus Freunden Gegner machen, und zwar so einfach, wie sich der Wind dreht.\nDer Aufseher, der an Varkas Stelle die Ordnung hätte bewahren sollen, trat sämtliche Grundsätze und jedwede Gerechtigkeit mit Füßen.\nEroch hätte eigentlich das Siegel schützen sollen. Stattdessen weckte er das schlafende uralte Monster und wollte die Kraft aus dem Himmel mit Il Dottore teilen.\nAls Varka wieder einmal eine Reihe starker Gegner besiegte und Mondstadt vor Feinden schützte, erreichte ihn eine schreckliche Nachricht aus der Heimat: Sein alter Freund Crepus war gefallen und Aufseher Eroch hatte Verrat begangen.\nVarka führte seine Truppen sofort zurück und begann ohne Unterlass, Erochs Anhänger zu beseitigen ... Aber die Wunden, die Eroch Mondstadt über die Jahre zugefügt hatte, waren bereits zu tief.\nEroch, von Varka in die Enge getrieben, setzte seinem Leben unter lautem, wahnsinnigen Gelächter ein Ende.\nEs war ein Lachen ohne Worte, doch es verhöhnte ganz deutlich den „unbesiegbaren Ritter des Nordwinds“ und den „gottgleichen Großmeister“:\n Sieh an, auch du kannst scheitern, auch du kannst stolpern.\n— Du bist eben auch nur ... ein gewöhnlicher Sterblicher."
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{
"Title": "Figurenhintergrund 4",